Kurze Fechtgeschichte

Fechten bedeutet Eleganz, Schnelligkeit, Konzentration, Taktik, Dynamik und Präzision.

Fechten ist eine Kampfsportart. Es gehört zu den frühesten Kampfwettbewerben der Menschheit und wurde in unterschiedlichen Formen in Ostasien, Japan, Afrika und Europa betrieben. In Europa wurde es durch die Duelle im späten Mittelalter bekannt, teilweise auch als Kriegshandwerk, bis es durch die Feuerwaffen ersetzt wurde.

In Deutschland wurde vor allem an den Universitäten gefochten, in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Sportfechtvereine gegründet.

Fechten ist olympische Disziplin seit den ersten olympischen Spielen von Athen 1896. Seit 1920 dürfen auch Frauen im olympischen Fechtwettkampf antreten.

Gefochten wird mit 3 unterschiedlichen Waffen, dem Florett, dem Degen und dem Säbel, sowohl im Einzel- als auch Mannschaftswettkampf.

 

Ist Fechten gefährlich?

Obwohl es sich beim Fechten um eine Kampfsportart handelt, zählt es erwiesenermaßen zu den ungefährlichen Sportarten im Unterschied zu Fußball, Handball, Judo, Skisport usw. Gefochten wird nur in speziellen Fechtanzügen und mit  Schutzmaske, zudem sind alle Waffen vorne stumpf. Die übliche größte Verletzung stellt ein blauer Fleck dar.

 

Der Fechtsport bildet Körper, Geist und Charakter des (jungen) Menschen. Obwohl es auf Turnieren oft sehr leidenschaftlich und emotional zugeht, ist der Fechtsport eine Kultur die von gegenseitigem Respekt und der Wertschätzung des Gegners geprägt ist.